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Praxis für Bioenergetik Heilpraktiker Pierre Engelhardt Brettermarkt 4
86720 Nördlingen
Tel.: 09081/2722569 E-mail: Praxis-Engelhardt@t-online.de |
Ernährung
Eine Ernährung, die Spaß macht, steht in keinerlei Widerspruch zu einer gesunden, abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung! Denn sich ausgewogen zu ernähren hat eine mehrfache Bedeutung. Zum einen heißt es, den Körper substanziell mit allem zu versorgen, was er zur Energiegewinnung, zum Auf- u. Abbau von Körperstrukturen und zur Entgiftung benötigt. Dazu dienen einfache Zucker und komplexe Kohlenhydrate, Fette und Fettsäuren, am besten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Aminosäuren, Proteine, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente Zum andern festigt eine gesunde, ausgewogene Ernährung unseren Lebensrhythmus. Es geht darum
zu sein und harmonisch durchs Leben zu gehen. Es beginnt mit dem Frühstück, der wichtigsten Mahlzeit des Tages. Denn die Gefühle, mit denen wir den Tag beginnen, werden uns meist den Tag über begleiten. Deshalb sollten wir uns fürs Frühstück Zeit nehmen, mindestens 20 - 30 min. und es in einer gemühtlichen Atmosphäre zu uns nehmen. Es sollte ein warmes Getränk (Tee, Kaffee oder warme Milch) enthalten. Dazu eignet sich eine Auswahl aus Vollkornbrot mit Butter und Honig oder Konfitüre, Müsli, frisches Obst, Jogurt und andere Molkerei- produkte. Festtagsfrühstücke mit Eiern, Speck, süßen Backwaren, Sahne und ähnlichen Delikatessen dürfen natürlich auch genossen werden, solange es nicht täglich ist. Müsli und/oder Vollkornbrot zum Frühstück sind deshalb wichtig, da sie uns reichlich mit komplexen Kohlenhydraten versorgen. Diese werden nur langsam verdaut und führen dem Körper so 'dosiert' einfach Zucker zur Energiegewinnung zu. Dadurch wird ein langanhaltendes Sättigungsgefühl erreicht und heißhunger Attacken werden verhindert. Gute ausgewogene Mischkost ist zu empfehlen. Im Winter ist eine Suppe, im Sommer Salat als Vorspeise zu empfehlen. Fleisch sollte nicht täglich auf den Tisch! Insbesondere das Schweinefleisch, das in unseren Landen häufig eines der Hauptbestandteile des Mittagstisches ist, sollte höchstens einmal pro Woche verzehrt werden, da es reich an gesättigten Fettsäuren ist, die vom Körper kaum sinnvoll verwendet werden können und so leicht zur Verfettung und Übersäuerung führen. Ansonsten eignen sich Kartoffeln, Reis, Nudeln, Knödel, Gemüse der Saison, Salate, Pilze, Rindfleisch, Geflügel und natürlich Fisch für ein abwechslungsreiches und nahrhaftes Mittagsmahl. Gut ist es, eine halbe Stunde vor dem Mittagessen einen Apfel oder anderes Obst zu essen. So wird die Produktion der Verdauungssäfte bereits aktiviert und durch die Fruchtsäuren unterstützt. So wird der Verdauungsprozess optimiert und es stellt sich eher ein Sättigungsgefühl ein. Am Abend sollte man nur wenig oder nur leicht verdauliche Speisen zu sich nehmen. Vollkornprodukte, Müsli, Obst, rohes Gemüse sollten nach 17 Uhr nicht mehr gegessen werden.
Die Menge an Flüssigkeit, die sinnvollerweise täglich benötigt wird, lässt sich durch eine einfache Formel leicht errechnen. Körpergewicht + 100 X 10 = Flüssigkeitsbedarf in ml Bsp.: 70 kg + 100 X 10 = 1700 ml = 1,7 L pro Tag! Bei Krankheit wird mehr Flüssigkeit benötigt! Als Faustregel gilt hier pro Grad Fieder ist ein Liter zusätzlich zu trinken. Bei schwerer körperlicher Betätigung, Sport und Hitze ist es ebenfalls wichtig, zusätzlich zu trinken.
Kohlenhydrate = Saccharide: Die chemische Summenformel vieler Kohlenhydrate ist Cn(H2o)n,. Sie sind als primärer Energielieferant der wichtigste Grundnahrungsstoff und sind auch 'Strukturgeber' beim Zellaufbau. Die Speicherform in menschlichen u. tierischen Organismen ist Glykogen, bei großem Überschuss findet eine Umwandlung in Speicherfett statt. Bei Pflanzen ist die Speicherform Stärke. Einteilung in:
Sogenannte 'isolierte Kohlenhydrate' wie Zucker, weiße Mehle, Süssigkeiten, Torten, gezuckerte Limonaden sollten seltener gegessen werden, weil sie vom Körper zu schnell aufgenommen werden, den Blutzucker rasch steigen lassen und die klassischen Dickmacher sind. Günstige Kohlenhydrate wie Getreide, Getreideprodukte, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse, Kartoffeln und Obst sollten hauptsächlich gegessen werden, weil sie vom Körper langsam aufgenommen werden und dadurch einen hohen Sättigungswert haben. Sie haben einen geringen Kaloriengehalt, sind ballaststoffreich und mineralstoffreich. Ballaststoffe sind unverdauliche Pflanzenstoffe. Sie sind nützlich, da sie die Aufnahme von Giftstoffen verhindern und darüberhinaus deren Abtransport fördern. Außerdem verlangsamen sie die Aufnahme der Nährstoffe und führen so zu einem länger anhaltenden Sättigungsgefühl. Proteine = Eiweiße: Der Aufbau der Eiweiße besteht überwiegend aus miteinander verbundenen Aminosäuren. Die richtige Anordnung (Faltung) eines Proteins entscheidet über die Funktionstüchitgkeit. Proteine denaturieren bei Einwirkung von Hitze, organischen Lösungsmitteln und extremen pH: entweder falten sie sich um, oder sie brechen aus- einander. Kaputte Proteine werden von Lysosomen wieder in Aminosäuren zerlegt. Diese werden in den Ribosomen der Zellen wieder zu Proteinen zusammen- gebaut.
Funktionen im Organismus:
Aminosäuren sind chemische Verbindungen, die sich durch den Besitz einer
Im menschlichen Organismus existieren 20 Aminosäuren, davon gelten 8 (+2 bei Säuglingen) als essentiell, das heißt vom Körper nicht herstellbar. Man kann Fette (Lipide)und fettähnliche Stoffe in 'Speicherfette' und 'Baufette' einteilen. Speicherfette dienen als Energiereservoir und sind sinnvollerweise Bestandteil eines gesunden Organismus (opt. Anteil am Körpergewicht ca. 15 %), da es während Hungerperioden den Energiebedarf sichert und den Körper vor Kälte und Stress schützt. Zu viel Speicherfettanteile im Körper sind ungesund, da sie sich in sogenannten Fettpolstern anlagern. Diese sind schlecht durchblutet und fördern so die Ablagerung von Gift- und Schlackenstoffen. Weiterhin begünstigen diese Fettpolster eine Übersäuerung des Stoffwechselhaushaltes und somit eine Verlangsamung desselbigen. Extremes Übergewicht führt zu Haltungsschäden und Athrose. Die Baufette sind essentiell, da sie vom Organismus nicht oder nicht in ausreichen- den Mengen aufgebaut werden können. Sie bestehen aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese sind in pflanzlichen Ölen und Fischölen in viel höherer Konzentration als in tierischen Fetten enthalten. Ungesättigte Fettsäuren enthalten Kohlenstoffdoppelbindungen und sind deshalb reaktionsfähiger. Man unterscheidet einfach ungesättigte Fettsäuren mit einer Kohlenstoffdoppelbindung und mehrfach ungesättigte Fettsäuren mit zwei oder drei Doppelbindungen. Baufette und ungesättigte Fettsäuren dienen dem Körper zur Synthese von Stoffen, zum Strukturaufbau und zum 'Fang' sogenannter freier Radikale (instabile Moleküle, die intakten Molekülen Elektronen entreissen und bei übermäßigem Auftreten zu Struktur- schäden führen.) Vitamine sind lebensnotwendige, organische Verbindungen, die der Körper nicht oder nur in unzureichender Menge selbst herstellen kann. Vitamine müssen daher dem Organismus zugeführt weden. Einige Vitamine bezieht der Körper allerdings nicht nur aus der Nahrung, sondern von Darmbakterien, die z. B. Vitamin K und einen Teil des Bedarfs an Folsäure im Rahmen ihres Stoffwechsels in das Darmlumen abgeben. Aufgrund ihrer verschiedenen Löslichkeit werden die Vitamine in eine fettlösliche und eine wasserlösliche Gruppe unterteilt. Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören die Vitamine A, D, E,K (Merkwort: EDeKA), die anderen sind wasserlöslich (Vitamin B1, Vitamin B2, Niazin, Vitamin B6, Vitamin B12, Folsäure, Pantothensäure, Biotin, Vitamin C). Diese zunächst chemische Untergliederung ist auch unter medizinischem Gesichtspunkt von Bedeutung. Zum Beispiel können fettlösliche Vitamine nur dann resorbiert werden, wenn genügend Galle sezerniert wird und die Fettresorbtions- mechanismen intakt sind. Zuviele Vitamine können sogar schaden, da die fettlöslichen Vitamine nur begrenzt ausgeschieden werden und durch eine Hypervitaminose zu Stoffwechselstörungen, Leberschäden oder auch Geisteskrankheiten führen können. Andauernde Einnahme von Vitaminpräperaten führt in eine Abhängigkeit. Mineralstoffe (Salze, Elekrolyte) sind für die Gesundheit unerlässlich. Man unterscheidet:
Natürliche Aromastoffe und sekundäre Pflanzenstoffe Neben den Vitaminen und Mineralstoffen gibt es eine sagenhafte Vielzahl an Pflanzenstoffen die großen Einfluß auf Gesundheit und Wohlbefinden haben. Ernährung aus bioenergetischer Sicht Aus bioenergetischer Sicht entscheidet über den qualitativen Nutzen der zugeführten Nahrung, ob das Schwingungsmuster des Essens in harmonischer Resonanz steht oder nicht. Denn umso größer der Energieaufwand zur Transformation und Verdauung ist, desto geringer ist in der Regel auch der Nutzen. Dies zeigt sich zum Beispiel in Müdigkeit und Konzentrationsstörungen nach Mahlzeiten. Diese harmonische Resonanz zwischen den Lebensmitteln und dem Verzehrer wird optimalerweise durch den Umgang mit den Lebensmitteln, durch die eigenständige Produktion, die Zubereitung oder durch eine gezielte Auswahl mit einem guten Gespür für die eigenen Bedürfnisse erreicht. Auch das Gebet oder Meditative Übungen vor den Mahlzeiten helfen, die Resonanz und somit die Qualität der Nahrung zu verbessern. Ein solcher bewusster Umgang mit den eigenen Essgewohnheiten fördert die eigene Sensitivität und stabilisiert uns immer weiter auf unsere Umwelt und bislang 'Schwer- oder Unverdauliches'. Copyright(c) 2005 Pierre Engelhardt. Alle Rechte vorbehalten. |
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